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Mendener Stiftung Denkmal und Kultur
Das Pressearchiv 2009

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28.11.2009
Schmarotzerhaus ist ein Schmuckstück
Schlüsselübergabe für das Schmarotzerhaus durch Stiftungsvorsitzenden Peter Hoppe an Bürgermeister Volker Fleige

Menden - In der Häuserzeile der Straße An der Stadtmauer in Menden fällt die Hausnummer 5 eigentlich nicht besonders auf. Das Häuschen fiel eigentlich mehr als Schandfleck ins Auge, als es noch nicht restauriert war. Jetzt ist es aber wieder in Ordnung, 300 Jahre nach seiner Errichtung, und ein blendendes Beispiel für gelungene Denkmalerhaltung. Das kleine Haus wurde am 27. November 2009 von der Mendener Stiftung Denkmal und Kultur an die Stadt Menden übergeben und Landesminister Eckhard Uhlenberg persönlich nahm an diesem Akt teil. Bild weiterlesen

© 2009 Mendener Zeitung

11.11.2009
Denkmal des Monats
Zum dritten Mal in Menden
Peter Hoppe zweimal beteiligt Schmarotzerhaus im November 2009

Menden (pit). Peter Hoppe, Vorsitzender der Stiftung Denkmal und Kultur, kann sich bereits zum zweitenmal darüber freuen, dass er verantwortlich ist für die dritte Vergabe des Titels "Denkmal des Monats" nach Menden. Und bereits zum zweitenmal ist er selbst Urheber der Sanierungsarbeiten, die vom Denkmalamt des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe belobigt werden: Das Schmarotzerhaus An der Stadtmauer 5 in Menden trägt aktuell die Auszeichnung und vor genau drei Jahren im November 2006 war sie dem Schmitmannschen Haus am Kirchplatz zugesprochen worden, dem Firmensitz der Hoppe BankenBetreuung. Das einst als Rathaus, Sparkasse und Stadtbücherei genutzte Gebäude hatte Peter Hoppe für seine eigenen Zwecke umbauen lassen. Hier wird er am 27. November auch Landesminister Eckhard Uhlenberg und weitere Gäste begrüßen, um dann das wenige Meter entfernt liegende Schmarotzerhaus der Öffentlichkeit zu übergeben. Dazu sind ab 10:30 Uhr alle Interessierten eingeladen.

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© 2009 Wochenblatt

10.11.2009
Einsatz hat sich gelohnt
Peter Hoppe sorgt mit dem Schmarotzerhaus nach Umbau des eigenen Firmensitzes für das zweite "Denkmal des Monats"
In Menden dritter Titel

MENDEN - Der Einsatz für die Erhaltung des Schmarotzerhauses An der Stadtmauer 5 wird der Stiftung Denkmal und Kultur Menden mit ihrem Vorsitzenden Peter Hoppe besonders belohnt: Kirchplatz 4Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat das 300 Jahre alte Gebäude zum "Denkmal des Monats November 2009" gekürt. Just in dem Monat, in dem es am Freitag, 27. November, bei einem Besuch von Landesminister Eckhard Uhlenberg der Öffentlichkeit übergeben wird. Die ist übrigens auch eingeladen, den Festrednern ab 10.30 Uhr zuzuhören und anschließend in der für den Verkehr gesperrten Straße ein wenig zu feiern. Für Peter Hoppe war die Kür zum Denkmal des Monats ein besonderer Grund zur Freude, "wenn man bedenkt, welche Ausdehnung der Landschaftsverband hat und wie viele Gebäude und Anlagen für die Auszeichnung in Frage kommen. Sogar die alte Glückauf-Kampfbahn in Gelsenkirchen ist dabei!" Dabei vergisst der selbständige Finanzberater zu erwähnen, dass er persönlich bereits zum zweiten Male an den bisher drei "Denkmälern des Monats" in Menden seit 2002 beteiligt ist! Denn das ehemalige Schmittmannsche Haus am Kirchplatz, Firmensitz der Hoppe Bankenbetreuung, wurde dank der behutsamen Renovierung bereits vor genau drei Jahren im November 2006 gekürt. (pit)

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© 2009 Mendener Zeitung

25.09.2009
Schmarotzerhaus für alle Bürger
Stiftung schafft "Punktlandung" nach zwei Jahren Planung und Umbau

MENDEN - Eine "Punktlandung" bekommt die Mendener Stiftung Denkmal und Kultur hin, wenn am Freitag, 27. November, das Schmarotzerhaus An der Stadtmauer 5 offiziell an die Stadt Menden übergeben wird. Gut zwei Jahre nach Verkündung des Vorhabens, das für Menden einzigartige denkmalgeschützte Gebäude restaurieren zu wollen, nannte Stiftungsvorsitzender Peter Hoppe diesen Termin.
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© 2009 Mendener Zeitung

13.08.2009
Schmarotzerhaus (fast) wie 1709
Einweihung des Denkmals für Oktober geplant - So viel wie möglich erhalten

MENDEN • Wenn in den vergangenen Wochen die Straße An der Stadtmauer mal kurzzeitig für die Durchfahrt gesperrt war, tat sich wieder was am Schmarotzerhaus - und wie! „Eine Öffnung des Denkmals im Oktober ist angestrebt", sagt Hausher" Peter Hoppe, der mit seiner Privatinitiative die Mendener Stiftung Denkmal und Kultur zum Zwecke der Schmarotzerhaus-Rettung ins Leben gerufen hatte. Schmarotzerhaus im August 2009 Nicht an 1709, aber der Zeitraum vor etwa 100 bis 150 Jahren wird wieder lebendig. Der Plan geht auf, 300 Jahre nach der Erbauung wird das Gebäude an Leben und Arbeiten in der Vergangenheit erinnern. „Die Verlegung elektrischer Leitungen erfolgt sehr sparsam und in Absprache mit Museumsleiterin Jutta Törnig-Struck", sagte Peter Hoppe.

Man wolle einerseits die bei Beginn der Elektrifizierung geringen Möglichkeiten einhalten, trotzdem aber auch die Möglichkeit nutzen, Gebäude und Ausstellungen genügend auszuleuchten. Aber immer geht es darum, das Original zu erhalten, oder so nah wie möglich am Original zu bleiben. Das fing mit den Balken des Dachvorsprungs an, die gerettet wurden. Die Sparren auf dem Dachboden, der übrigens nicht begehbar sein wird, konnten ebenfalls weitestge-hend erhalten bleiben, und der Putz innen und außen ist an alte Materialien angelehnt. Dass das Haus weiß verputzt und nicht als Fachwerkhaus erscheint (nur seitlich), ist ebenfalls dem Ursprung geschuldet. „Es war nur kurz nach der Errichtung Fachwerkhaus und danach dauerhaft verputzt", so Peter Hoppe. Der alte Kamin ist wieder hergestellt, das Plumpsklo wird durch ein neues WC ersetzt, und in dieser Kammer wird auch noch ein Fenster gebrochen, das früher vorhanden war. Im Obergeschoss kann ein Erwachsener nicht stehen - die Originalhöhen mussten natürlich erhalten bleiben. Die Einweihungsbesucher werden zunächst das restaurierte Gebäude noch ohne Museumsausstellung erleben: „So kann man das Haus erst einmal kennen lernen", sagt Peter Hoppe. • pit

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© 2009 Mendener Zeitung

11.02.2009
WDR-Fernsehen dreht am Schmarotzerhaus
Bericht wurde am 14.02.2009 gesendet

WDR Dreharbeiten
Das Fernsehteam des WDR beim Dreh vort Ort am Schmarotzerhaus • Foto: P. Hoppe


MENDEN • Heute war ein Kamerateam des WDR vor Ort, um einen Bericht über die Restaurierung des Schmarotzerhauses zu drehen. Der fertige Bericht wurde am Samstag, dem 14.02.2009 in der Sendung Lokalzeit Südwestfalen im WDR-Fernsehen ausgestrahlt.
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03.02.2009
Zimmern, wie es vor 200 Jahren üblich war
Fachfirma restauriert das Ständerwerk des historischen Schmarotzerhauses
Vier Zimmerer aus Vechta wohnen seit Monaten in der Nähe der Baustelle

MENDEN • "Ja, wir sind schon auf das Restaurieren von Fachwerkbauten spezialisiert", sagt Harry Bramlage. Er ist Zimmerermeister der Firma Fritz Kathe und Sohn aus Vechta und der Chef auf der Baustelle des Schmarotzerhauses. Seit Dezember, vermutlich noch den ganzen Monat hindurch, ist er mit drei weiteren Kollegen damit beschäftigt, das Ständerwerk des historischen Hauses an der Stadtmauer zu erneuern. "Von Grund auf. Da war alles kaputt. Verfault, nass, eben nicht gepflegt", sagt der Fachmann. Schmarotzerhaus im Februar 2009 Doch einfach die Balken zu tauschen oder neue Sparren aufs Dach zu legen, das wäre zu schön. "Früher wurde das ganze Holzwerk nur geschlagen, nicht gesägt. Deshalb haben wir Balken, die laufen 20 auf 18 Zentimeter oder 8 auf 10 Zentimeter oder noch verrückter", sagt der Handwerksmeister.

"Alles war eben Natur. Krumm und schief. Früher ging das, für heutigen Standard ist das aber undenkbar." Steht das sichtbare Holzgerüst des Gebäudes wieder, kommen die Maurer. Ob die das Haus, das die Mendener Stiftung Denkmal und Kultur vor dem endgültigen Verfall rettete, dann mit Ziegeln in den offenen Gewerken ausmauern oder nach guter alter Väter Sitte handgebrannte Lehmziegel einsetzen, das wusste gestern Bramlage nicht. Doch bis dahin haben er und seine Kollegen auch noch viel zu tun. Und sie wohnen - wie einst früher die Handwerksgesellen - nah bei ihrer Baustelle. In unserem Fall seit Monaten im Kolpinghaus.

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