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Mendener Stiftung Denkmal und Kultur
Das Pressearchiv 2008

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10.12.2008
Es geht los am Schmarotzerhaus
An der Stadtmauer kein Durchkommen / Zimmermänner sichern Statik

MENDEN • Am Schmarotzerhaus An der Stadtmauer 5 haben in dieser Woche die Zimmerleute ernsthaft zu arbeiten begonnen. Fenster und Türen waren vor etwa drei Wochen ausgebaut und gesichert worden, jetzt gibt es aber kein Zurück und keine Pause mehr. Bekanntlich soll das von der Mendener Stiftung Denkmal und Kultur für einen symbolischen Euro Carla Hoppe
Die Front des Schmarotzerhauses in der Mendener Altstadt ist gefallen.
Foto: Teichmann

erworbene Denkmal Ende 2009, wenn es 300 Jahre alt wird, der Stadt Menden übergeben und dem Museum angegliedert werden. Und das beginnt, wie bei Türen und Fenstern, mit der Sicherung der Holzteile.

Stiftungsvorsitzender Peter Hoppe sagte, dass vor allen anderen Maßnahmen die Statik des Hauses abgesichert werden müsse: „Die Bodenschwellen und die darauf aufsetzenden Balkenköpfe sind abgefault. Sie werden ersetzt, wobei die al ten Balken weitestgehend erhalten bleiben sollen". Dass das gelingt, zeigten die Arbeiten der Fachleute aus Vechta bereits am ersten Arbeitstag. Sie hatten den Zuschlag erhalten, weil sie sich bereits bei der Restaurierung des Hauses Kirchplatz 4, dem Sitz von Peter Hoppes VermögensBetreungs GmbH, bewährt hatten. Derzeit liegt das Schmarotzerhaus völlig offen dar, das Mauerwerk musste zwischen den Balken entfernt werden. Dabei stießen die Arbeiter sowohl auf Ziegelsteine, als auch auf alte Lehmziegel, die nur in der Sonne getrocknet worden waren. Sie wurden gesichert und werden wieder eingebaut. Die Straße An der Stadtmauer ist vor dem Gebäude nun Arbeitsfläche, eine Durchfahrt ist bis Ende Januar nicht möglich, wohl aber der Durchgang für Fußgänger. • pit

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© 2008 Mendener Zeitung


19.11.2008
Überreste des Wehrgangs entdeckt
Fotos vom Schmarotzerhaus

MENDEN • . Niemand wusste, was unter dem alten Dielenboden des Schmarotzerhauses zu finden sein würde. Fest stand nur: Neben dem Gewölbekeller gibt es unter dem Boden des Wohnzimmers noch einen Hohlraum. Gestern lüftete Peter Hoppe das Geheimnis. Gespannt standen Archäologen, Ulrike Lischka von der Stadt, Antonius Fricke sowie Hausbesitzer Peter Hoppe mit seiner Tochter Carla vor dem dunklen Loch im Boden. Schließlich durfte die achtjährige Carla als erste in den ehemals verborgenen Kellerraum steigen. „Das war ganz schön eklig, aber auch spannend”, erzählte sie hinterher. Bild weiterlesen...

© 2008 Westfalenpost


19.11.2008
Einstieg in die Vergangenheit
Nach Jahrzehnten Keller im Schmarotzerhaus geöffnet

MENDEN • Carla Hoppe (8) war gestern nach schätzungsweise 44 Jahren der erste Mensch, der in einen Kellerschacht im Denkmal An der Stadtmauer 5 abtauchte. Unterstützt wurde das Unternehmen vom benachbarten Werbegemeinschaftsvorsitzenden Heinz Leser, der Lampen zur Verfügung stellte. Dass etwa 1964 zuletzt ein Mensch in dem Schacht war, in den keine Treppe oder Leiter führt, bewiesen unter der Tapete in einem der Räume gefundene Zeitungsausschnitte. Und dass nicht erst im ausgehenden Mittelalter zuletzt jemand hinabgestiegen war, zeigte ein gelber Plastikball, den Carla mit hoch brachte. Sie fand es einfach "ekelig" da unten und war froh, als Papa Peter Hoppe sie wieder hochgezogen hatte.
Carla Hoppe
Carla Hoppe fand sehr neuzeitliche Utensilien in dem ca. im Jahr 1709
gebautem Kellerraum. Foto: Saul


Dass die erstmalige Öffnung einer Holzluke zu dem Raum dennoch eine spannende Angelegenheit war, wenn auch wenig spektakulär, zeigte die Anwesenheit von Dr. Eva Cichy und Dr. Michael Baales von der Außenstelle Olpe der Archäologie-Abteilung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Für die beiden Archäologen wäre der Keller interessant gewesen, wenn im Boden noch Hinterlassenschaften früherer Bewohner zu finden gewesen wäre. Damit ist aber nicht zu rechnen. Immerhin stellten sie fest, dass vor die alte Stadtmauer, die bekanntlich die Rückwand des deshalb "Schmarotzerhaus" genannten Hauses aus dem Jahr 1709 bildet, eine weitere Mauer gesetzt wurde. Da hinein wurde eine Nische gemauert. Möglicherweise wurde auch ein Stück des früheren Wehrganges, der hinter der Stadtmauer lag, damit wiederentdeckt. Die beiden Experten übergeben den "Fall" jetzt ihren Kollegen vom Landesdenkmalamt in Münster, die weniger im Boden graben, als an den Dingen darüber interessiert sind.Für Peter Hoppe, Initiator der Rettungsaktion für das historische Gemäuer und Vorsitzender der Mendener Stiftung Denkmal und Kultur, war das Abtauchen in die Vergangenheit des Gebäudes ein besonderes Ereignis, weil "nach der vielen Arbeit am Schreibtisch jetzt etwas Handgreifliches geschieht". Dabei war die Öffnung des Kellers, der erst im Frühjahr entdeckt worden war, ein Baustein nach Beginn der Sanierungsarbeiten in der vergangenen Woche. Die Fenster und Türen wurden bereits gesichert, erste Felder des Fachwerkes freigelegt und Putz entfernt. pit

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© 2008 Mendener Zeitung


17.11.2008
Bürger sammeln für Schmarotzerhaus
Mitgliederzeitschrift Rotary Magazin berichtet über das Schmarotzerhaus

WP


19.10.2008
Einsatz für das alte Gemäuer
Denkmalpfleger loben Mendener Stiftung / Bald startet die Sanierung

WP
David Gropp (Inventarisator), Markus Harzenetter (Leiter des LWL-Amt für
Denkmalpflege), Ulrike Lischka (Untere Denkmal-Behörde), Barbara Seifen
(Westfälisches Amt für Denkmalpflege, v.li.) ließen sich von Peter Hoppe
das Schmarotzerhaus zeigen. Foto: (peb)
MENDEN • Das 300 Jahre alte Schmarotzerhaus wurde vom Leiter des Amtes für Denkmalpflege Westfalen, Markus Harzenetter, genau in Augenschein genommen. „Die Mendener engagieren sich unglaublich für das kleine Häuschen. Das hat einen vorbildlichen Charakter für den ganzen Landschaftsverband Westfalen-Lippe", sagte Markus Harzenetter.

In naher Zukunft wird das Schmarotzerhaus, dessen eine Seite die Wand der Stadtmauer bildet, saniert. „Die finanziellen Beträge stehen noch nicht komplett fest, aber wir wollen jetzt mit der Sanierung beginnen", erklärte Peter Hoppe, Vorsitzender der eigens gegründeten Stiftung. Zunächst einmal soll das Häuschen winterfest gemacht werden.

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© 2008 Stadtspiegel Menden


17.10.2008
„Ein Vorbild für ganz Westfalen"
Denkmalpfleger loben Mendener Einsatz für Schmarotzer-Haus / Bald erste Arbeiten

MENDEN • Der Leiter des Amtes für Denkmalpflege Westfalen nahm das 300 Jahre alte Schmarotzerhaus gestern selbst in Augenschein. Für Dr. Markus Harzenetter und seine Mitstreiter steht fest: „Das Mendener Engagement für dieses kleine Häuschen ist ungewöhnlich und hat Vorbildcharakter für den gesamten Landschaftsverband Westfalen-Lippe."

WP
Gute Zusammenarbeit auch beim Schmarotzer-Haus (von links): David Gropp, Dr. Markus Harzenetter
(beide Westfälisches Amt für Denkmalpflege), Ulrike Lischka (Stadt Menden), Dr. Barbara Seifen
(Westfälisches Amt für Denkmalpflege) und Peter Hoppe. WP-Foto: Martina Dinslage


Das alte kleine Häuschen, dessen eine Wand die Stadtmauer ist (daher der Name Schmarotzerhaus), wird bald die ersten Arbeiten erleben. „Auch wenn die Finanzierung der Sanierung noch nicht komplett steht, wollen wir jetzt beginnen", sagt Peter Hoppe, Vorsitzender der eigens gegründeten Stiftung. Mit zwei Zimmermannsbetrieben wurde bereits darüber gesprochen, wie das Häuschen mit seinen zahlreichen Schäden winterfest gemacht werden kann. Auf eine Fördergeld-Zusage der NRW-Stiftung wartet man noch, trotzdem darf mit der Arbeit schon begonnen werden.

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© 2008 Westfalenpost


17.10.2008
Hoher Besuch am Schmarotzerhaus
Neuer Leiter des LWL-Amtes für Denkmalpflege nimmt das 250 Jahre alte Gebäude an der Stadtmauer in Augenschein -
Vorbildliches Engagement


Unterzeichnung des Nutzungsüberlassungsvertrages
Die Vertreter des LWL-Amtes lobten das ungewöhnliche und vorbildliche
Engagement Peter Hoppes (rechts). • Foto: Sani
MENDEN • Hoher Besuch gestern nachmittag am Schmarotzerhaus: Dr. Marrkus Harzenetter, neuer Leiter des LWL-Amtes für Denkmalpflege in Westfalen, nahm gemeinsam mit Barbara Seifen und David Gropp (LWL) sowie Ulrike Lischka (Bauverwaltung) das 250 Jahre alte Haus an der Stadtmauer in Augenschein, das saniert und zu einer Dependance des Mendener Museums umgebaut werden soll.

Peter Hoppe, Vermögensverwalter der Mendener Stiftung Denkmal und Kultur, freute sich sehr darüber, dass der neue Leiter des LWL-Amtes das Objekt vor Ort besichtigte. Immerhin habe der Landesverband maßgeblich dazu beigetragen, dass Fördermittel geflossen sind. .

Bild
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© 2008 Mendener Zeitung


15.08.2008
Schmarotzerhaus: Schon 300 Jahre alt und bald wie neu
Start der Restaurierungsarbeiten schon im Oktober? Hoffen auf weitere Förderzusagen

MENDEN • Aus einem grausigen Schandfleck wird ein Vorzeigeobjekt weit über Menden hinaus. An der Stadtmauer 5 steht eines der ältesten Schmarotzerhäuser , die es im weiten Umkreis überhaupt noch gibt. Das im nächsten Jahr 300 Jahre alte Gebäude wird schon bald restauriert und eine Aussenstelle des Mendener Museums. Gestern abend unterzeichneten die Mendener Stiftung Denkmal und Kultur sowie die Stadt entsprechende Nutzungspläne.

Unterzeichnung des Nutzungsüberlassungsvertrages
Nutzungsvertrag für das Schnmarotzerhaus unterschrieben (von links): Volker Fleige und Rudolf Düppe
von der Stadt sowie Peter Hoppe, Vorsitzender der Stiftung Denkmal und Kultur.
(Fotomontage: Martina Dinslage / Westfalenpost)


Noch vor 265 Jahren verbot der Magistrat, direkt an der Stadtmauer Häuser zu errichten und als eine der Wände eben die Stadtmauer zu nutzen (daher der Begriff Schmarotzerhaus). Doch das an die Stadtmauer angelehnte Gebäude in der Mendener City ist definitiv schon im Jahre 1709 oder 1710 enstanden. Dies haben Holzuntersuchungen ergeben.

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© 2008 Westfalenpost


15.08.2008
Schmarotzerhaus wird 300 Jahre alt
Kulturstiftung strebt Fertigstellung im nächsten Jahr an - Förderzusage und Chance auf "mehr" -
Nutzungsüberlassungsvertrag mit der Stadt Menden


MENDEN • Das Schmarotzerhaus an der Stadtmauer 5, das im vergangenen jahr für den symbolischen Betrag von einem Euro in den Besitz der Mendener Stiftung Denkmal und Kultur übergegeangen ist, wird im nächsten Jahr 300 Jahre alt und soll deshalb auch im Herbst 2009 wiederhergestellt sein.

Das Schmarotzerhaus in Menden

Mit der Eröffnung tritt der Nutzungsüberlassungsvertrag zwische der Stiftung und der Stadt Menden in Kraft, den Peter Hoppe als Siftungsvorsitzender und für die Stadt Menden Bürgermeister Rudolf Düppe und Kultur-Fachbereichsleiter Volker Fleige gestern unterzeichneten.

Unterzeichnung des Nutzungsüberlassungsvertrages
Bürgermeister Rudolf Düppe, Peter Hoppe (rechts) und Fachbereichsleiter Volker Fleige (links) bei der Unterzeichnung des Nutzungsüberlassungsvertrages. (Fotos: Scholand-Rebbert)

Wenn das Denkmal fertig ist, wird die Stadt monatlich 500 Euro für das Nutzungsrecht als Museum bezahlen, sowie die laufenden Kosten (Energie, Grundsteuer etc). übernehmen. Bürgermeister Düppe dankte Peter Hoppe ausdrücklich für das "bürgerschaftliche Engagement" der Stiftung, das den Erhalt des Schmarotzerhauses überhaupt erst möglich macht.

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© 2008 Mendener Zeitung
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© 2008 Stadtanzeiger Menden


15.08. 2008
Die breite Öffentlichkeit steht dahinter
Schmarotzerhaus an der Mendener Stadtmauer ist breits 300 Jahre alt / Bürgerschaftliches Engagement

Unterzeichnung des Nutzungsüberlassungsvertrages
Fachbereichsleiter Volker Fleige. Bürgermeister Rudolf Düppe und der Stiftungsvorsitzende Peter Hoppe (von links nach rechts) unterzeichnen die Nutzungsüberlassungsurkunde. (Foto: peb)

MENDEN • "Mit der Unterzeichnung des Nutzungsüberlassungsvertrages ist ein weiterer Schritt zum Erhalt des Schmarotzerhauses getan", freut sich jetzt Peter Hoppe, Vorsitzender der Mendener Stiftung Denkmal und Kultur.

Als Vertreter der Stadt setzten Bürgermeister Rudi Düppe und Fachbereichsleiter Volker Fleige ihre Unterschrift unter das Schriftstück. Somit werden nach der Restaurierung des historischen Gebäudes von der Verwaltung monatlich 500 Euro bezahlt sowie die laufenden Kosten für Strom, Heizung, usw. übernommenund bekommt dafür das Nutzungsrecht als "Außenstelle" des Museums..

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© 2008 Stadtspiegel Menden


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