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Schmarotzerhaus
Das Schmarotzerhaus ist Teil des Mendener Museums


Schmarotzerhaus
Foto: Karin Drolshagen
Nach einer etwa einjährigen Planungsphase und einer ebenso langen Restaurierungszeit konnte Peter Hoppe, der Initiator und Begründer der Mendener Stiftung Denkmal und Kultur, das 1709 gebaute Fachwerkhaus im November vergangenen Jahres der Stadt als Zweigstelle des Museums übergeben.

Nun ist es eingerichtet mit Werkstätten, Möbeln, Schlafgelegenheiten und Hausgerät aus der Zeit von 1900 bis 1930 und erzählt vom harten Alltagsleben eines Mendener Tagelöhners mit seiner kinderreichen Familie.

Beengte Wohnverhältnisse prägten das Leben der unteren sozialen Schichten. Es ist das besondere an diesem Häuschen, dass es gerade vom Alltag armer Leute erzählt - häufig haben sich die schmucken Häuser von Patriziern, Adeligen oder besser situierten Handwerkern erhalten, ein Arme-Leute-Haus, das über dreihundert Jahre in seiner Grundstruktur unverändert geblieben ist, hat jedoch höchsten Seltenheitswert.

Das Schmarotzerhaus kann an jedem 1. Samstag im Monat in der Zeit von 11:00 bis 12:00 Uhr besichtigt werden. Die Museumsleiterin Jutta Törnig-Struck gibt Infos zur Restaurierung des 300 Jahre alten Hauses, erklärt die Werkzeuge in der Schneider- und Schuhmacherwerkstatt und die Haushaltsgeräte in der alten Küche. Auch die niedrigen Schlaf- und Lagerräume im Obergeschoss können bei dieser Gelegenheit besichtigt werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Fragen und kurze Informationen stehen Museumsleiterin Jutta Törnig-Struck und ihre Stadtführer/innen zur Verfügung.

Text und Fotos Bild www.mendener-magazin.de

Schmarotzerhaus
Foto: Karin Drolshagen

Link Der Poenigeturm


 





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