leer Haus
         
   

Mendener Stiftung Denkmal und Kultur
Für den Deutschen Preis für Denkmalschutz nominiert


(Auszug aus der Begründung des LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen):
Für die Auszeichnung mit der Silbernen Halbkugel des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz im Jahr 2013 wird von der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen die Mendener Stiftung Denkmal und Kultur vorgeschlagen.

SchmarotzerhausDie Gründung der Mendener Stiftung Denkmal und Kultur erfolgte 2007 durch den Unternehmer Peter Hoppe. Im Frühjahr 2006 ist er auf ein kleines, seit langem leer stehendes Haus an der Stadtmauer in Menden aufmerksam geworden und entwickelte die Idee, eine Stiftung zu gründen, die sich konkret zunächst der Rettung dieses Hauses aber dann auch weiterer Denkmäler in Menden, widmen sollte. Er initiierte die Gründung dieser Stiftung aufgrund seiner guten Erfahrungen im Zusammenhang mit der Renovierung des historischen Gebäudes am Kirchplatz 4, das er im Jahr 2006 als Sitz für sein eigenes Unternehmen denkmalgerecht und erfolgreich saniert hatte.

Die Errichtung der "Mendener Stiftung Denkmal und Kultur" und der Erwerb des Gebäudes waren die entscheidenden ersten Schritte für die erfolgreiche Rettung des Hauses An der Stadtmauer 5, einem der ältesten Fachwerkgebäude in Menden. Nach diesem ersten Projekt der Stiftung wurde der Poenigeturm, ein mittelalterlicher Turm der ehemaligen Stadtbefestigung, instandgesetzt, der Öffentlichkeit zugänglich und nutzbar gemacht. Mit der Mendener Stiftung Denkmal und Kultur wird ein Zeichen gesetzt für den Erhalt historischer Bauten, insbesondere solcher Objekte, die nur mit hohem Aufwand zu erhalten sind und für die sich unter wirtschaftlichen Aspekten keine geeigneten Erhaltungskonzepte finden lassen. Der Zweck ist der Denkmalschutz, die Stiftung ist als rechtsfähige, gemeinnützige Stiftung anerkannt.

Das Motto "Mendener für Menden" bestimmt die Zielsetzungen der Stiftung. Sie hat inzwischen viele Menschen und Mitinitiatoren gefunden, die diese Gründungsabsicht durch finanzielle Unterstützung, durch Einbringen von Ideen und Arbeitsleistung, aber auch durch positive Werbung für die Vorhaben der Stiftung und Werbung für die Stadt Menden mittragen. Die Mendener Stiftung für Denkmal und Kultur und ihre beiden Vorstände Peter Hoppe und Jan Dirk Hartmann sind zusammen mit vielen weiteren Unterstützern der Stiftung der Ansicht, dass nur im Zusammenspiel von Geschichte und Gegenwart die Zukunft gestaltet und die Stadt Menden attraktiv auch für die folgenden Generationen erhalten werden kann. Mittelständische Unternehmer prägen im Märkischen Kreis und im Gebiet der Stadt Menden den Arbeitsmarkt.

Das Engagement des Stiftungsgründers Peter Hoppe, der aus diesem Unternehmerkreis kommt, ist außergewöhnlich. Seine ehrenamtlichen Aktivitäten gehen weit über das übliche Maß hinaus. Die Mendener Stiftung Denkmal und Kultur trägt maßgeblich und nachhaltig dazu bei, dass die hier lebenden und arbeitenden Menschen das Zusammenspiel von moderner und historischer Architektur in ihrer Stadt und deren lange zurückreichende Geschichte auch zukünftig zu schätzen wissen.

Mendener Stiftung Denkmal und Kultur
Ein Stadtportrait zum Verlieben


SchmarotzerhausDas neue auf 500 Exemplare limitierte Plakat von Wilhelm Schlote ist da. Für dieses Werk hat sich der Künstler durch Zeitungs­leser inspirieren lassen. Mendener Bürgerinnen und Bürger haben für Motive Vorschläge gemacht und gewählt.

Entstanden ist ein bunter Bilderbogen, gemalt als Kritzeleien, Kleckse und Krakel voller Charme und Lebenslust – faszinierend und variantenreich wie die Stadt selbst. Enthalten ist ein großes Potpourri dessen, Schmarotzerhauswas Menden ausmacht: St. Vincenz, die Altstadt, das alte Rathaus, die Kirmes, die Leitmecke und natürlich Menden à la carte.

Die engagierten Projekte der Mendener Stiftung Denkmal und Kultur, das Schmarotzerhaus und der Poenigeturm, haben für die Mendener Bürgerinnen und Bürger eine hohe Bedeutung und sind daher ebenfalls auf dem Plakat vertreten. In der für Schlote typischen Handschrift entstand ein höchst lebendiges Abbild der Stadt und seiner Bewohner in vielen kleinen Bildern – ein Porträt zum Verlieben!

Das Plakat ist exklusiv in der Stadtinformation und der Buchhandlung Daub erhältlich.

Mendener Stiftung Denkmal und Kultur
Auszeichnung scheinbar unscheinbar der Stiftung Kleines Bürgerhaus


Die private Stiftung Kleines Bürgerhaus engagiert sich für historische kleine Bürgerhäuser in Westfalen-Lippe. LogoPrämiert werden herausragende Leistungen zur Erforschung, Doku­mentation, Erhaltung und Präsentation des Bautyps "Kleines Bürgerhaus" in Westfalen-Lippe, die beispielhaft die Bau- und Lebensformen rund um diesen Bautyp vermitteln. Dazu vergibt sie seit dem Jahr 2010 alle zwei Jahre den Preis scheinbar unscheinbar. Im Juni 2010 wurde dieser Preis der Mendener Stiftung Denkmal und Kultur für die Restauration des Schmarotzerhauses überreicht.

Vom Sorgen-Denkmal zum Aushängeschild:
LWL zeichnet Schmarotzerhaus als Denkmal des Monats November 2009 aus


Das kleine Fachwerkgebäude An der Schmarotzerhaus
An der Stadtmauer 5 im Jahr 2007
Stadtmauer 5 steht seit 1986 als Bau­denkmal unter Schutz und ist in die Denkmal­liste der Stadt Menden eingetragen. Lange war dieses Gebäude aus dem frühen 18. Jahrhundert, das ehemals als Wohnung und Werkstatt diente, ein „Sorgenkind der Denkmal­pflege“, denn seit der Unterschutzstellung und auch viele Jahre vorher waren keine Reparaturmaßnahmen oder größere Sicherung an dem Gebäude erfolgt, das Haus seit mehreren Jahrzehnten unbewohnt und in einem relativ schlechten Erhaltungszustand.

Es ist sehr erfreulich, dass es gelungen ist, das scheinbar aussichtslose Schicksal dieses kleinen Hauses zu wenden und hier ein Schmarotzerhaus
An der Stadtmauer 5 im Jahr 2009
gemeinsam getragenes und denkmal­verträgliches Gesamt­konzept zu entwickeln. Damit wird nicht nur der Erhalt des Hauses gesichert sondern ihm wird auch eine zukunftsträchtige neue Nutzung eröffnet, mit der allen BewohnerInnen und BesucherInnen der Stadt anschaulich Geschichte und Kultur vermitteln werden kann.

Das bemerkenswerte Ergebnis zeigt, dass sich die Mühen und Anstrengungen, die physisch, materiell und ideell hier verwendet wurden, sehr gelohnt haben. Der Mendener Stiftung für Denkmal und Kultur, Peter Hoppe und der Stadt Menden kann deshalb zu dem sehr gelungenen Ergebnis gratuliert werden.

Dr.-Ing. Barbara Seifen

Quelle: Bild Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)


Bild Übergabe


 








Adventskalender der Stadtwerke Menden.
Adventskalender der Stadtwerke Menden.
Klicken Sie auf das Bild für eine größere Ansicht.




Stadtportrait von Wilhelm Schlote
Das neue Stadtportrait von Wilhelm Schlote.
Klicken Sie auf das Bild für eine größere Ansicht.

Startseite   Impressum    © 2011 sieh da!