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Baubeschreibung
Der Poenigeturm in Menden


Poenigeturm
Der Poenigeturm in Menden (Planung)

Der unter Denkmalschutz stehende Poenigeturm wird entsprechend der zukünftigen Nutzung ausgebaut und zum Teil restauriert. Das äußere Erscheinungsbild des Turms wird nicht verändert oder beeinträchtigt. Arbeiten an den Außenwänden sind nicht Bestandteil des Bauvorhabens. Die geplanten Baumaßnahmen werden nachfolgend in tabellarischer Folge genannt.

Restaurierung im Außenbereich:

  • Einrüstung
  • Erneuerung der Eingangstür, Knauf von außen und Panikverschluss von innen
  • Einbau von offenbaren Fenstern in bestehende Schießscharten-Öffnungen, Holzrahmen gebeizt, Einscheibenverglasung.
  • Nach Abstimmung mit der unteren Denkmalbehörde:
  • Restaurierung und z.T. Neuaufbau der Gesimsverkastung
  • Sanierung der Dacheindeckung, originalgetreu soweit möglich
  • 1 x bestehende Dachgaube; Fenstereinbau wie vor
  • 1 x bestehende Dachgaube; Fenster als Rauchabzug einschl. automatische Auslösung im Brandfall
Restaurierung und Ausbau im Innenbereich:
  • Rückbau der nachträglich eingebauten Leitertreppen und Podeste aus Holz
  • Abbruch der nachträglich aufbetonierten Sockeleinfassung, sofern möglich
  • Abbruch der nachträglich betonierten Bodenplatte und anschl. Wiederherstellung einer Stahlbetonsohle samt erf. Unterbau
  • Bruchsteinmauer reinigen, lose Beschichtungen und Putzreste entfernen
  • Fehlstellen mit Bruchstein ausmauern und Fugen verschließen
  • Mauerwerk nach Abschluss der Restauration mit einer geeigneten Beschichtung imprägnieren bzw. verfestigen. Materialwahl nach Abstimmung mit der Unteren Denkmalbehörde
  • Einbau von Podestebenen aus Stahlträgern und Holzdielenbelag in Feuerwiderstandsklasse F 30. Stahlgeländer mit senkrechten Füllstäben
  • Einbau von Treppenläufen mit Zwischenpodest aus Stahlwangen und Holzbelag, passend zum Podest, in Feuerwiderstandsklasse F 30. Stahlgeländer mit senkrechten Füllstäben
  • Auslösestelle für die Rauchabzugsanlage im Eingangsbereich
  • Aufbau einer erforderlichen Elektroinstallation für Haupt- und Notbeleuchtung und evtl. Temperierung. Abschottung der Elektroverteilungsanlage in Feuerwiderstandsklasse F 30
  • Restaurierung des Dachstuhls
Turm Betriebsbeschreibung

Am 16. Juli 2010 hat die Stadt Menden mit der Mendener Stiftung Denkmal und Kultur einen Nutzungsüberlassungsvertrag abgeschlossen, der die Nutzung des Poenigeturmes festlegt. Der unter Denkmalschutz stehende Poenigeturm wird von der Stiftung in Abstimmung mit dem LWL Amt für Denkmalspflege in Münster restauriert und baulich durch den Einbau einer Treppenanlage, einer Zwischengeschossebene sowie einer Ausstellungsfläche als Geschossebene im obersten Turmabschnitt ergänzt.

Nach Abschluss der Arbeiten stellt die Stiftung der Stadt Menden den Poenigeturm in seiner Gesamtheit zur Verfügung. Insbesondere wird das Stadtmodell auf der obersten Ebene (Ausstellungsfläche) dauerhaft aufgestellt und im Rahmen der Stadtführungen der Öffentlichkeit präsentiert. Die Stadt wird den Turm regelmäßig der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Nach Abstimmung mit der Stadt kann auch die Stiftung den Turm nutzen, z.B. als Galerie oder anderweitig genutzten Ausstellungsraum. Außer dem Stadtmodell auf der Ausstellungsfläche sollen weitere Ausstellungsstücke wie z.B. gerahmte Bilder präsentiert werden. Die Bilder werden innerhalb des Bauwerks auf den Turmwänden, treppenlauf folgend aufgehängt oder alternativ innerhalb des offenen Turmkerns frei abgehängt. Weiteres Informationsmaterial in Form von Broschüren soll an geeigneter Stelle im Eingangsbereich positioniert werden, so daß allen Besucher der Zugriff ermöglicht wird.

Bedingt durch zwei gegenläufige Treppenanlagen soll der Besucherverkehr optimal geregelt werden, d.h. ein Treppenlauf wird ausschließlich zum Aufstieg und der zweite Lauf ausschließlich zum Abstieg genutzt werden. Die Anzahl der gleichzeitig im Turm sich befindenden Personen wird allein durch die baulichen Gegebenheiten auf kleine Gruppen mit bis zu 15 Personen beschränkt sein. Die Begehungszeiten werden nach Absprache und Nachfrage festgelegt.

Es wird gewährleistet, daß während einer Führung von Besuchergruppen mindestens eine Aufsichtsperson anwesend ist.

Bild Das Stadtmodell im Poenigeturm


 





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